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  • »KatrinTheLittleWitch« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 49

Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Schülerin

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1

Samstag, 19. Januar 2002, 12:23

Warum mussten Hexen verbrannt werden?

Hi an alle,
warum wurden früher die Hexen eigentlich verbrannt??
Es gab ja gute und böse, aber wurden alle Hexen verbrannt??

das sind meine zwei Fragen an euch!

cu katrin


____________________________________

Denkt nicht immer an euch,
sonder auch an andere! :)
"Ein Apfelbaum unter Waldbäumen
ist mein Geliebter unter den Burschen.
In seinen Schatten begehre ich zu sitzen.
Wie süß schmeckt seine Frucht meinen Gaumen!"

Beiträge: 169

Wohnort: Aus dem Tal der Séy

Beruf: Schülerin

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2

Samstag, 19. Januar 2002, 12:45

hi karin

ich glaube die hexen wurden nur verbrannt weil die menschen damals dachten das sie ein geschäft mit dem teufel hätten.oder so mehr weiß ich auch nicht ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen

by shan. :)
Eure Shantayla
Ps: Besucht meine ite [/COLOR] [/SIZE] [/I]

Pandora

Three Of Nine

Beiträge: 3 734

Wohnort: zu Beltane gezeugt und unterm Hexenmond geboren

Beruf: Juristin

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3

Samstag, 19. Januar 2002, 12:58

Hallo Katrin,

"Hexen" wurden nicht nur verbrannt, sondern auch lebendig begraben oder mit Gewichten in Gewässer geworfen. Häufig war dabei das ganze Dorf zugegen; Hinrichtungen waren immer die große Schau.
Die Art, auf die ein Verbrecher (Hexerei galt als Verbrechen, es wurde dabei nicht zwischen schwarzer und weißer Magie unterschieden) bestraft werden sollte, war gesetzlich vorgeschrieben, z.B. Diebe bekamen Finger oder Hand abgehackt. Diese Vorschriften waren prinzipiell dasselbe wie unsere heutigen Strafgesetzbücher, für unterschiedliche Verbrechen und Vergehen gibt es auch verschieden hohe Gefängnis- oder Geldstrafen.
Woher allerdings das Zitat "Brennen muß die Hex'" stammt, weiß ich leider nicht.

Pandora

Hexe_Pheobe

Anfänger

Beiträge: 10

Wohnort: Saarland

Beruf: Hexe

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4

Samstag, 19. Januar 2002, 14:01

Hi Karin

Also so viel ich weiss, sind damals auch viele Hexen gehängt worden. Die Leute hat es nicht interessiert, ob sie gut oder böse waren. Es wurden auch viele normale Frauen getötet. Sie kamen zwar vor einen Richter, aber dort hatten sie keine Chance, zu beweisen, dass sie unschuldig oder gut waren.
Ich hab ein Buch, in dem erzählt wird, wie die Hexe Sarah Good verurteilt und gehängt wurde. Allerdings steht in den meisten Geschichtsbüchern, dass Sarah Good von einem Dämon erstochen wurde.

Ich hoffe, ich hab dir geholfen.

Ciao, Pheobe

5

Samstag, 19. Januar 2002, 14:22

Also ich glaub, das die leute auch angst hatten. wie die mit dieser hexenverbrennung angefangen haben, hatte es natürlich für manch auch vorteile: wenn jemand z.b. eine nervige nachbarin oder rivalin hatte, brauchte man ihr nur anzuhängen, dass er sie beobachtet hätte, wie sie mit dem teufel sprach und schon landete sie auf dem scheiterhaufen. da hat es schon genügt, wenn man sich eine schwarze katze gehalten hat um als hexe verurteilt zu werden. Die menschen waren total naiv. wir haben ganz schön glück, dass wir nicht in dieser zeit leben, oder?!

ciau
Fay

6

Sonntag, 20. Januar 2002, 10:54

Verbrennung

Hallo ihr lieben,
soweit mir bekannt ist sind viele Hexen verbrannt worden um zu verhindern das ihre Seele den Weg zurück finden kann um sich an ihren Peinigern zu rächen,die Angst der Menschen und ihr Aberglaube war teilweise so groß das sie noch Jahre später eine großen Bogen um Orte an denen eien vermeintliche Hexe gewohnt hatte.
Was von Pandora beschrieben wird stimmt selbsverständlich es gab viele unmenschliche Foltermethoden, so wurden die Hexen auf eine art Wippe gebunden und ins Wasser getaucht , wenn sie sich von ihren Fesseln befreien konnten und überlebten war das ein Beweis dafür das sie Hexen waren, meistens wurden sie danach verbrannt oder gehenkt (falls sie überlebt hatten, was aber sehr selten vorkam),
alle anderen Frauen hatten halt einfach"Pech".
Liebe Grüße
Loreena

Sabsy

Fortgeschrittener

Beiträge: 293

Wohnort: Osnabrück

Beruf: Kinderpflegern, Ausbildung zur Sozialassistentin, später Erzieherin

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7

Sonntag, 20. Januar 2002, 11:08

Es war ja nicht so, dass nur Hexen verbrand wurden, es war ja auch eine leichte Methode den nervigen Nachbarn los zu werden!
Aber wenn eine Hexe jemanden von einer Krankheit geheilt hatte, war das ja okay, aber was tut eine Hexe wenn jemand eine Blinddarmentzündung erlitt???Da konnte sie auch nicht viel mit ihren Kräutern helfen.Meist starb eine Person an einer Blinddarmentzündung.......ja und nun konnte Hexe nicht helfen..........also war die Hexe schuld, dass der Familienangehörige gestorben ist!!!
und dann viel noch einem im Dorf ein das seine Ernte dieses Jahr mies war.....usw........schuld war natürlich die Hexe.....und sie musste verbrannt werden!!
So erging es bestimmt vielen Hexen,ja und dann schon wie gesagt konnte man auf diese Art und weise auch Leute los werden, die man nicht mochte!!Beiweise brauchte man ja damals nicht!

Pandora

Three Of Nine

Beiträge: 3 734

Wohnort: zu Beltane gezeugt und unterm Hexenmond geboren

Beruf: Juristin

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8

Sonntag, 20. Januar 2002, 12:31

Sorry, Sabsy, da muß ich dich korrigieren

Man brauchte SEHR WOHL Beweise!

Nur sahen die "Gerichtsverhandlungen" anders aus als heute. Steht heute ein Straftäter vor Gericht, ist es die Aufgabe des Richters, den Sachverhalt des Verbrechens anhand der ermittelten Fakten bestmöglich aufzuklären. Bleiben Zweifel, so ist der Angeklagte freizusprechen.

Damals genügten zwei übereinstimmende Zeugenaussagen als "Beweis". Diese Aussagen konnten frei erfunden, erpreßt (durch Folter oder Inquistion) oder erkauft sein, das spielte keine Rolle.
Es mußten also nur zwei Männer (!) erklären, "diese Frau hat nackt auf dem Friedhof getanzt" - schon konnte sie als Hexe hingerichtet werden.
Als "Beweis" dienten auch Hexenmale od. die sog. Hexentaufe.

Das sind natürlich keine Beweise in dem Sinne, wie wir den Begriff heute verwenden. Aber ich habe bei meiner Recherche keinen Fall gefunden, in dem eine Hexe hingerichtet worden wäre, ohne als Hexe überführt worden zu sein - so fadenscheinig die Beweise auch waren.

Pandora

Rhiamon

Schüler

Beiträge: 111

Wohnort: Frankfurt/Main

Beruf: Schülerin

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9

Sonntag, 20. Januar 2002, 12:37

Also ...

... die Hexenverbrennungen und Hinrichtungen damals wurden von der katholischen Kirche begonnen. Im Mittelalter gab es nämlich noch Anhänger des alten Glaubens, sprich keltisch und germanisch. Das hat die Kirche natürlich gestört, und so wurde die Inquisition in ganz Europa begonnen. Wie schon gesagt wurde, waren es nicht nur wirkliche Hexen die verbrannt wurden, im Gegenteil, ein großer Teil waren Frauen und Männer, die entweder rote Haare oder irgendeinen Leberfleck hatten, der von der Kirche als Mal des Teufels bezeichnet wurde. Es war allerdings sehr leicht, die loszuwerden, die man nicht leiden konnte, indem man sie einfach der Hexerei anklagte. Diese Angeklagten wurden dann so lange gefoltert, bis sie den Vorwurf entweder zugegeben haben, oder weiter abstritten. Also egal, was du tatest, du wurdest im Endeffekt verurteilt. Und dann gab es mehrere Möglichkeiten: Die Verbrennung war eine der Gängigsten. Eine andere war die "Wasserprobe" (Das galt auch als Beweis, Pandora, angeblich war das eine Möglichkeit, eine wahre Hexe zu erkennen). Es wurden Gewichte an die Füße gebunden, und die Hexe/der Hexer wurde ins Wasser geworfen. Tauchte sie/er wieder auf, galt der Vorwurf als bewiesen, tauchte man nicht auf, gut, dann ist man eben unschuldig gestorben. Viele sind auch bereits in den Folterkellern gestorben.
Insgesamt zog sich die Inquisition bis ins 18. Jahrhundert. Und auch heute werden "Hexen" umgebracht, es kommt vor, dass in kleinen Dörfern "primitiverer" Länder Menschen, die angeblich schwarze Hexerei betreiben, einfach von den anderen Einwohnern aus Angst in den Tod getrieben werden.

Rhiamon
Die Dunkelheit, umhüllt von Zärtlichkeit,
ein Lächeln stillt den Schmerz.
Die Ewigkeit beseelt die Einsamkeit,
gebrochen schweigt mein Herz.
Geborgenheit, ein Blick aus Freundlichkeit,
der allzu schnell erfriert.
Die Hoffnung bleibt, der Glaube an die Zeit,
daß es vorbeigehen wird...

10

Freitag, 25. Januar 2002, 23:11

Also daß nicht nur Hexen verbrannt wurden sondern auch der verhaßte Nachbar, das ist denke ich, klar.

Aber warum?

Nun es hat auch einen sehr einfachen politischen Grund.

Das was die Kirche in erster Linie wollte, war Macht. Und zwar mehr Macht als die weltlichen Regenten.

Wie kann man Macht über Menschen erlangen? Oder anders herum, was für Menschen lassen sich am leichtesten regieren?

Dumme und unwissende Menschen.

Hexen oder auch weise Frauen waren aber leider wissende Menschen. Kritische Menschen, nicht regierbare Menschen.
Auch Alchemisten und Menschen die lesen konnten obwohl sie keine "Geistlichen" waren wurden verfolgt.
Lesen durften nur Kirchenmänner, Mönche und Nonnen. Aber niemals das gemeine Volk. Das durfte auf keinen Fall Lesen lernen, denn Lesen gehört zum Wissen und wer weiß ist kritisch und kritische Leute kann man nicht oder nur schlecht regieren.

Ergo wurden weiße Frauen (Hexen) und Wissenschaftler (Alchemisten) zur Jagd freigegeben.
Dieses armen Menschen wurden kurzerhand dämonisiert und fertig.
Einige wenige, wurden verschont. Zum Beispiel Hildegard von Bingen. Ihr Wissen war auch einfach zu wertvoll.

Achja, ein wirklich guter Nebeneffekt der "Hexenverbrennung" war, daß das Volk Angst hatte. Und Angst ist ein wahrhaft guter Regent.


Bis denne....
Sora

Druidin aus Eibon


Runen raunen rechten Rat

11

Freitag, 25. Januar 2002, 23:56

meine Meinung:

Ich denke, sie wurden verbrannt, weil die anderen Menschen Angst vor ihnen hatten! Die Hexen konnten etwas, was andere eben nicht konnten! Sie hatten ausserdem große Macht! Die auch Gefahr bedeuten kann! Ausserdem steht ja auch irgendwo in der Bibel, dass Hexerei etwas mit Satan zu tun hat, und dass Satan schlecht und böse ist, also war für sie Hexerei böse!
Aber eigentlich versteh ich es selber noch nicht genau!
Gruß -Shanen
Wer an sich glaubt, kann viel erreichen!

(Deine Kraft kommt erstenfalls aus dir selbst, glaube daran!)

12

Samstag, 26. Januar 2002, 10:19

Politik

@ Sora,
du hast natürlich recht, die Politik der damaligen Zeit richtete sich stark nach dem Patriachat aus, die Kirche war die treibende Kraft, ihr war es schon lange ein Dorn im Auge das die Frauen lange Zeit die Macht auf ihrer Seite hatten, der Wandel vom Matriachat zum Patriachat wurde mit Hilfe der Kirche vollzogen, daß ging deshalb so leicht weil die Herscher der damaligen Zeit vollkommen in der Hand der Kirche waren, sie war der heimliche regent im Hintergrund.
Aber nochmal zur Hexenverbrennung, meistens erwischte es arme Frauen die eigentlich gar keine Hexen waren, sie waren oft nur zur falschen Zeit am falschen Ort, es reicht damals schon aus wenn bei der Feldarbeit ein Rabe einer der Frauen zu nahe kahm, da der Rabe ein Symbol de bösen war, wenn also ein Rabe einer Frau zu nahe kahm so war man sicher das diese arme Frau mit dem Teufel im Bunde stand, sie mußte also eine Hexe sein. :]
Es war aber meistens so das die echten Hexen (jedenfalls zum Teil) nicht erwischt wurden, da viele von ihnen in die Zukunft sehen konnten und so gewarnt wurden, auf diese Art und Weise wurde ein Teil der alten Religion gerettet und steht uns heute als Überlieferung zur verfügung.
Liebe Grüße
Loreena ;)

Mondanbeterin

Anfänger

Beiträge: 46

Wohnort: Wer weiß das schon!! (vom Mond???)

Beruf: Gymnasiastin

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13

Samstag, 26. Januar 2002, 11:33

Die Entstehung und Entwicklung des Hexenwahns

Im erstem Jahrhunderte duldete die katholische Kirche keine Personen die mit Teufel in Verbindung standen oder sich in teuflischen Künsten übten. Sie verurteilte die Ketzer und griff Manichäer (Mischung aus Buddhismus, Altpersern und Christen) hart an und befahl sogar deren Vernichtung. Die Kirche leugnete den Hexenglauben. 785 verkündete die Heilige Synode von Paderborn: „Wer vom Teufel verleitet nach heidnischem Glauben behauptet, dass es Hexen gibt und sie auf dem Scheiterhaufen verbrennt, wird mit dem Tode bestraft.“ Dies wurede von Karl dem Großen bestätigt. Die Befehle besagten das die Bischöfen all diejenigen aus der Gemeinschaft Christen ausschließen sollten, „die an teuflische Magie und den nächtlichen Flug der Hexen glaubten“. Doch dann kam es zur Verbreitung häretischer Sekten in europäischen Ländern. Dies führte dazu, dass die Kirche die Existenz von Hexen eingestand. Zwischen 1000 und 1200 verbreitete sich die Sekte der Manichäer sehr stark.Es entstanden Geheimgesellschaften und in die Enge getrieben, nahm die Kirche den Kampf gegen die Ketzerei und Zauberei auf. 1179 rief der Lateran-Konzil die weltliche Mächte auf bei der Bekämpfung der Ketzerei tätig zu werden. Es wurden sofort Maßnahmen eingeleitet. Das bischöfliche Gericht wurde 1235 endgültig eingesetzt. Die Kirche leugnete die Existenz von Dämonen und Hexen nun nicht mehr.
Anfangs gab es nur wenige Verbrennungen, denn als Hexen beschuldigten Menschen wurden nicht gefoltert und konnten durch Gottesurteil oder durch einen Reinigungseid frei kommen.
Die Kirche behauptete, dass die Hexen geheimes Komplott mit dem Teugel hätten, um das Königreich Gottes auf Erde zu stürzen. Männer der Kirche redeten Laien ein, dass sehr häufig schwarze Messen stattfänden und verstärkten diese Vorstellungen. Die Aussagen waren größten Teils Schwindel, denn es gab keine Beweise welche aber benötigt wurden um allgemeine Wahnvorstellungen aufrecht zu erhalten. Die eigentliche Aufgabe, Albigenser, Waldenser und andere südfranzösische Ketzergruppen zu töten, war beendet. Die Inquisition brauchte neue Opfer. Dieses Problem wurde durch Hexenwahn gelöst.
Hexen konnten die Verbrechen gar nicht begangen haben, denn es war unmöglich, diese zu verüben. (Reiten auf einem Besen) Die Suche der Inquisitoren nach neuen Opfern, bereitete der Verfolgung der Hexerei einen Aufschwung.Papst Johannes XXII. Befahl die Verfolgung aller, die Magie betreiben.
Die Inquisition entwickelte langsam ihre Konzepte gegen Hexerei.
Die Hexenjagd finanzierte sich selbst und wurde zu einem bedeutenden Gewerbe. Das Einkommen vieler wurde durch sie gesichert. Die Opfer mussten ihre Hinrichtung selbst bezahlen, auch den Strick und Pfahl, an dem man sie erhängte wurden.
Jede Folter hatte ihre eigenen Kosten....

Im 11. Jahrhundert erreichte die katholische Kirche ihren Höhepunkt der Macht. Sie hatte die totale Kontrolle über die Informationstechnik dieser Zeit und konnte Botschaften und Informationen in ganz Europa zu verbreiten. So kam es zur Wiederbelebung des Handels und nicht nur neue Waren, sondern auch fremde, neue Glaubensideen kamen nach Europa.Geduld und Überredungskunst brachte bei den neuen Sekten kein Erfolg und sie Erhielten immer mehr Macht, Zulauf und Zuspruch. Die Kirche und auch der weltliche Teil griff zu neuen Methoden, der Bedrohung zu begegnen. In Deutschland, England und Frankreich war es üblich, Ketzer öffentlich anzuprangern, zu verstümmeln und häufig dem Scharfrichter auszuliefern. Die Inquisition wurde nach dem Auftreten der Albigenser und Waldenser zum Selbstschutz katholischer Kirche.
1184 veröffentlichte Papst Lucius III. einen Erlass, in
dem er die Bischöfe und Erzbischöfe auforderte, die Gemeinde ihres Bistums zweimal im Jahr zu besuchen und zuverlässige Menschen ausfindig zu machen, die helfen sollten, die Ketzer zu entlarven und einem kirchlichen Prozess zuzuführen.
Es gab schon vorher Kirchengerichte, allerdings erstmals mit solchen Maßnahmen von höchster Stelle. Die Inquisition wurde als Kommission gegründet. Sie sollten Untersuchungen durchführen.
Durch die Verfolgung von Ketzern sollte der Glauben rein gehalten werden. Es wurde versucht, Anerkennung der katholischen Kirche zu erreichen und Päpste glaubten, dass sie durch die Einrichtung der Inquisition Milde und Gnade walten ließen. Vor allem in England, Schottland und Skandinavien, Länder die bis ins 15. Jahrhundert keine Inquisition kannten, urteilten örtliche geistliche Gerichte über die Ketzer. Die Richter warens sehr streng, sie mussten sich nicht an die Regeln des Inquisitionsverfahrens halten.

1215 wurde vom 4. Lateran-konzil Auslieferung der Ketzer an die weltliche Macht gefordert. Die Bestrafungen wurden durch den Konzil von Toulouse im Jahre 1229, geregelt. Papst Gregor IX. zentralisierte 1231/32 die Inquisition zu päpstlichen Behörden. Sie wurde von so genannten Inquisitoren, meist Dominikaner, verwaltet, um die örtlichen Bischöfe zu entlasten.

Mitte 15. Jahrhunderts drang Hexenwahn von Süddeutschland in Richtung Norden vor. An dieser Entwicklung waren die gelehrten Dominikanermönche Heinrich Kramer und Jacob Sprenger beteidigt. Sie stießen bei deutschen Fürsten, Bischöfen und Stadtregierungen jehdoch auf Unverständnis und Ablehnung. Darum bat Heinrich Kramer, den Papst um Hilfe. Diese Bitte stieß auf offene Ohren. Die Papst Innozenz VIII. erließ am 5. Dezember 1484 die „ Hexenbulle “. Darin stimmte er ohne Widerspruch der Meinung des fanatischen Inquisitors bei, dass die Hexensekte eine große Gefahr für Deutschland und vor allem für die Kirche und den christlichen Glauben darstellte. Darum sollte Sprenger bei der Vernichtung teuflischer Verschwörungen von der gesamter Obrigkeit unterstützt werden.
Die „ Hexenbulle “ wurde durch den Buchdruck weit verbreitet und fand große Beachtung. Diese Gegebenheit machten sich die zwei Inquisitoren zu nutze und hefteten die „ Hexenbulle “ der dicken Ausgabe des Hexentraktes bei. Dieses Buch veröffentlichten sie 1487 unter Namen dem „ Malleus maleficarum “ , auf deutsch: „ Der Hexenhammer “. Es enthielt in drei Teilen, 42 Kapiteln und 35 Fragen alles, was die geistliche Gelehrsamkeit und praktische Erfahrung bis zum Zeitpunkt über Hexerei festgestellt hatte. Es gab z.B.Erläuterungen zum Umgang mit Hexen. Das Buch wurde in den nächsten 200 Jahren zur „ Bibel des Hexenwahns “.
Der „Hexenhammer“ war eines der schlimmsten Bücher der Weltgeschichte, auch wenn man die Umstände damaliger Zeit berücksichtigt. Im Buch wurden die schlimmsten Abartigkeiten unter dem Deckmantel der Kirche publiziert. Und Abgründiger Frauenhass wurde dargestellt. Die Frauen wurden als „ unvollkommene Tiere “ bezeichnet: dumm, wollüstig, verlogen, eitel und glaubensschwach, im Gegensatz zu Männern eine leichte Beute für den Teufel. Sprenger und Kramer rieten zur Anwendung jeder Art von Grausamkeit und Gewalt, um Hexen und Hexenmeister zu überführen. Es wäre auch ok, mit falschen Versprechungen zu locken.
Der „ Hexenhammer “ löste den Hexenwahn nicht aus, er sorgte "nur" für das völlige Vergessen der Vernunft.
All dies geschah nicht im Mittelalter, sondern zu Beginn der Neuzeit, in der die Idee der Freiheit geboren wurde und der Forschergeist des Menschen die ersten größere Triumphe feierte.


Da ich nicht mehr so viel Zeit habe, kommt der Rest in Stichpunkten. Sorry!! :(

Der Hexenprozess

Anklage:
- reichte Anklage von Kindern, neidischen Nachbarn, Konkurrenten
- oft wurden Personen schlicht und einfach denunziert
- Hexenrichter leitete schon nach Anzeigen (auch anonym) Untersuchung der Person ein
- Sogar, nur auf Grund von Gerüchten oder „ Besagen “
- „ Besagen “ bezeichnete man das Nennen von angeblichen Komplizen unter Folter
- nach Anzeige hatten Hexenrichter Pflicht, zu untersuchen, ob Grund für eine Anzeige bestand
- Artikel so allgemein gehalten, dass für jeden Richter Leicht war, gegen eine Person Anklage zu erheben
- Normalerweise Überprüfung, ob Anzeige auf Grund von Neid, Missgunst oder ähnlichem erstattet
- Prüfung entzogen sich meisten Richter mit Begründung, Pakt mit Teufel falle unter Definition der „ Ausnahmeverbrechen “
- hierbei würde reines Gerücht als Verdachtsmoment ausreichen
- mit Begründung wurden selbst Kinder und Geisteskranke als Zeugen für den Prozess zugelassen
- wenn nicht denunziert wurde, bestand immer noch Möglichkeit durch „ Besagen “ in Verdacht zu geraten
- Inquisitoren ihrer Sache sicher
- argumentierten Gott nicht zulasse dass Unschuldiger von einer Hexe oder einem Hexer beschuldigt würde
- Bei Hexenprozessen vor allem Frauen angeklagt
- Zahl angeklagter Männer nahm im Laufe der Inquisition zu
- wurden immer mehr Kinder gefoltert und verurteilt
- nach Meinung Hexenjäger sehr früh dem Satan unterstellt
- anderer positiver Nebeneffekt
- im Sinne der Inquisitoren
- Kinder sehr schnell und gedankenlos plauderten
- denunzierte ein 12jähriger Junge 1665 in Reutlingen 170 Personen

Vorwürfe:
- Anklagepunkte beziehen nicht sehr auf Beobachtungen des Handelns der Angeklagten
- wiederholten oft ca. herkömmlichen Vorwürfe des “Hexenhammer” gegen die “Hexen”
- Vorwürfe verselbständigen sich zu festen Schema von Vorwürfen
- werden von Prozess zu Prozess weitergetragen
Prozessverfahren:
- erst das soziale Umfeld der Angeklagten – in Form einer Voruntersuchung - durchleuchtet
- befragte Zeugen, Nachbarn und Familienmitglieder
- verhärtete sich Verdacht, folgte Verhaftung der Person
- vor Beginn Prozesses versucht, Angeklagten durch Untersuchungshaft zu zermürben
- Kerker waren in miserablen Zustand
- z.T. verbrachten die Angeklagten ihre Zeit in Ketten gelegt
- Frauen waren schutzlos der Vergewaltigung durch Kerkermeister ausgesetzt
- erste Befragung -festes Muster
- z.T. Verhör mit Zeremonie im religiösen Sinne begonnen
- man hängte Angeklagten Reliquien um
- betete über ihnen
- wieder und wieder selben Fragen gestellt:
- Wann, wo und wie hat sie sich dem Teufel versprochen?
- Wie und wie oft hat sie sich dem Teufel hingegeben?
- Wie oft war sie Gast beim Hexensabbat?
- Wie ging es dabei zu und wen hat sie dort gesehen?
- Wo und wie hat sie durch Zauberei Schaden angerichtet?
- Richter wählte Verteidiger oder ohne
- wenn zu sehr für verfolgten einsetzten, selbst beschuldigt
- erhielten nur mangelnde Informationen
- beschränkten sich darauf, auf Einhaltung von Vorschriften hinzuweisen
- nur Belastungszeugen
- Führte „ gütliches Verhör “ nicht zum gewünschten Erfolg, so kam man zur nächsten Stufe, zum „ Schreckeinjagen mit Worten “
- Hierbei brachte man den Angeklagten die Verwendung der Folterwerkzeuge nahe
Folter:
- auch dies keinen Erfolg, so wurden dem Angeklagten die Folterwerkzeuge angelegt
- Verdeutlichung des Ernstes der Lage
- nannte man „ Schreckeinjagen in der Wirklichkeit “
- immer noch kein Geständnis
- „ Hexenproben “ und„ verschärften Verhör “
- Foltermethoden: siedendes Blei trinken
- Daumschrauben
- Streckbank
- bis Arme und Beine ausgekugelt, gebrochen oder abgerissen
- Oft Körperteile wie Köpfe, Arme und Beine auf Marktplätzen zur Abschreckung aufgehängt oder aufgespießt
- Angeklagte trotz schwerer Folter standhaft
- Zeichen für ihre Teufelsbündnerei
- außer Teufel konnte sie schmerzunempfindlich machen
- Widerruf der Aussage nach Folter teuflisches Machwerk angesehen
- “peinliche Befragung” ( die Folter) in Europa bis in das 18. Jahrhundert zur üblichen Gerichtspraxis
- nicht nur bei Hexenprozessen.

Hexenproben:
- andere Form Hexenerkennung „ Hexenprobe “
- oft als Beweisaufnahme
- Hexenproben Suche nach Merkmalen, an denen man eine Hexe erkennen
- Experimente” zielen weniger auf die gerichtliche Wahrheitsfindung
- die Ängste der Öffentlichkeit
Hexenmal:
- laut Hexenrichter hinterließ Umgang Hexe mit teuflischen Liebhabern Flecke auf Haut
- blutleer und schmerzunempfindlich sein sollten
- würde Hexe unter Einfluss Teufels in Wesen verwandeln
- nicht mehr menschlichen Charakter
- suche nach Warzen, Muttermale u.ä. auf der Haut der Angeklagten
- Stach hinein
- Nachweislich wurden von Folterknechten auch einziehbare Messer benutzt
- wirklich keine blutenden Wunden
Tränenprobe:
- Hexenhammer weist auf besondere Zuverlässigkeit dieser Probe hin
- allgemein bekannt, kann eine Hexe keine Tränen vergießen
- Frau, die während Folter nicht weint, somit Hexe
- nicht unschuldig, wenn sie weint, denn „ Gottes Ratschlüsse sind verborgen “

Wasserprobe:
- Vorstellung, dass die Hexe immer leichter wird
- weil sie Teufel Seele gegeben
- wurde linke Hand an rechten Zeh gebunden – umgekehrt
- ins Wasser geworfen
- sehen ob sie untergeht
- aufgeklärte Stadtväter Hollands betrieben lange Zeit
Hexenwaage:
- verfolgte und bedrohte Frauen wurden gewogen
- mussten gleiches Gewicht haben, wie ein „normaler“ Mensch
- fast unmöglich
Geständnis und Urteil
- unter Folter meist erzwungene Geständnis
- bestätigt die in der Anklage erhobenen Vorwürfe
- damit das Hexenschema der Richter bestätige
- fast ausnahmslos wurden “Hexen” zum Tode durch Verbrennen verurteilt
- Gnadenerweis manchen besonders gefügigen Opfern
- Erdrosselung vor Verbrennung
- Feuertod sollte inquisitorisches Brennen, Strafen der Hölle und das reinigende Feuer auf der Erde vorweg sein
- Vorstellung vom reinigenden Feuer lebt bis heute in Bücherverbrennungen und ähnlichem fort
Denunziation von Mitschuldigen
- bei Folter Angeklagte auch aufgefordert andere zu benennen
- die mit zum Sabbat gezogen
- Oft sagten Richter +Folterknechte Namen persönlicher Gegner vor
- in jedem Falle werden diese Anschwärzungen besonders interpretiert
- sonst hätte sich Hexe z.B. durch Angabe Richter oder hinter den jeweiligen Prozessen stehenden Kreise rächen
- durch ich Richter gesteuerten Anschuldigungen führten zu stärkerer Ausweitung des Teufelskreises von Anklage, Folter und Verurteilung
- aus Genannten wiederum unschuldige rausgepresst
- System von Gegnern der Hexenverfolgung kritisiert
- oft Prozesswelle nur durch wachsenden heftigen Unmut der Bürger gebremst
- mussten um Zusammenbruch Geschäftslebens und um eigenes Leben fürchten
- Hexenrichter oft umherwandernde Geistliche oder Juristen
- können Wirken nach Abflauen der Verfolgungswelle an anderen Orten fortsetzen.


Das Ende des Hexenwahns im Zeitalter der Aufklärung

Die fortschreitende Hexenverfolgung wurde zu einem Wirtschaftszweig und schuf viele Arbeitsplätze. Sogar die Henker kamen zu Reichtum.
Die Hexenverfolgung fand erst im Zeitalter der Aufklärung ein Ende. Das bedeutete, dass mit steigender Anerkennung der Naturwissenschaften, der Grundstein für eine Beendigung des Hexenwahns gelegt wurde. Die Naturwissenschaften entlarvten viele „ göttliche Wahrheiten “ als Phantasterei und der Mensch trat als Vernunftswesen immer mehr in den Mittelpunkt. Er folgte nicht mehr irgendwelchen Vorurteilen, gestaltete sein eigenes und öffentliches Leben nach eigenen vernünftigen Einsichten.
Dieses Gedankengut hatte ihren Durchburch in Deutschland erst Mitte des 18. Jahrhunderts. In anderen europäischen Ländern, unter anderem Frankreich, fan die Aufklärung schon viel früher statt.
Deutschland veränderte sich unmerklich durch alle Schichten der Bevölkerung uns die Menschen verlangten nach überschaubaren Ordnungen, statt nach „ unermesslichen illusionistischen Weiten" Sie verlangten nach Klarheit, Nüchternheit, Hilfe und Nützlichkeit, nicht nach gefühlsseligem Überschwang und himmlisch - irdischem Prunk.
Einige der wichtigsten Reformen , im aufgeklärten Zeitalters ,betrifft die Freiheit des einzelnen Menschen.
Die Folter im Strafprozess und die langen Quälereien bei der Hinrichtungen wurden abgeschafft.
Die Menschenwürde fand Beachtung und brachte das Ende der Hexenprozesse.
1965 wandelte das II. Vatikanische Konzil, nach Erklärung auf Religionsfreiheit, die alte Inquisitionsbehörde in eine Glaubenskongregation um.


Das war´s liebe Leute!! :D


Berichtigt mich bitte falls was nicht stimmt!!

Eure Mond!!! :D
Es gibt kein zurück mehr,
zuviel wurde schon aufgeben.
Wir hören auf zu träumen
und fangen an den Traum zu leben!!


(D-Flame)

Leute, fangt an zu leben!!!! :D 8) :] ;) :) :)) :P


14

Samstag, 26. Januar 2002, 12:44

Liebe Loreena,

verzeih, wenn ich Dir widerspreche, aber das Matriachat in dem Sinne gab es schon lange vor dem Christentum nicht mehr.

Schon zu Zeiten des Vielgötterglaubens der griechischen, römischen und der ägyptischen Mythologie gab es das Patriachat.

Im Norden Europas hingegen gab es weder das eine noch das andere.
Die schlauen Bewohner des Nordens schwörten auf Gleichberechtigung.
So kam es, daß der arme Julius Cäsar gar gegen Kriegerinnen und Königinnen kämpfen mußte.

Das absolute Matriachat wurde in dem Moment abgeschafft, als den Menschen klar wurden, daß es einen Zusammenhang zwischen Sex und Kindergriegen bestand. Das dürfte so einige 1000 Jahre her sein. Bis zu diesem Zeitpunkt allerdings hiel man die Frau für göttlich, weil sie Leben brachte.

Leider war das Matriachat eine ebenso einseitige und ungerechte Einrichtung wie das Patriachat und die Männer fingen an sich zu rächen.

Das ging dann sogar soweit, daß Frauen, die vergewaltigt wurden dafür mit dem Tode durch steinigen bestraft wurden und in einigen Kulturkreisen noch immer werden. Ich möchte dazu anmerken, daß diese Strafe schon lange vor den monothesitischen Religionen gehandhabt wurde. Also bitte prangert dafür nicht den Islam, daß Judentum oder das Christentum an.

Es gibt noch in Afrika und irgendwo in einer entlegenen Region Indiens das Matriachat. Zum Glück aber in stark entschärfter Form. Das bedeutet lediglich, daß der Name der Frau weitergegeben wird und das die Frau, in Griechenland übrigens auch, Besitzerin des Landes sind.

Aber wie auch immer, wir sollten tolerant gegen beide Geschlechter sein. Frauen sind nicht schlauer als Männer und Männer sind nicht stärker als Frauen.

Zum Vorbild sollten wir uns in dieser Beziehung die nordischen Kelten, Nordmänner und Wikinger nehmen und geschlechtsunabhängig unsere Stärken fördern und zu unseren Schwächen stehen.

Wer noch mehr wissen möchte über die Zeiten, als die Frauen noch als göttlich angesehen wurden, dem empfehle ich folgendes Buch.

Als Gott noch eine Frau war

Ich schau mal, ob ich dazu den Verlag und die ISBN finden kann....


Alles Liebe
Sora

Druidin aus Eibon


Runen raunen rechten Rat

15

Montag, 28. Januar 2002, 12:42

Wer noch ein bißchen mehr über den "Hexenhammer" wissen möchte hier ein Link:

http://www.museumonline.at/1999/schools/…ammer.html#hist

16

Samstag, 2. Februar 2002, 16:48

mal zur Info

der Großteil der Hexenverfolgung und ihre Aburteilung wurde nicht von kirchlichen Gerichten sondern von weltlichen durchgeführt ... diese stützten sich zwar hauptsächlich auf den Hexenhammer, der von einem Dominikaner geschrieben war,die Kirche selber hat jedoch hauptsächlich Ketzer verfolgt ... das Ende dieser Prozesse wurde nämlich ebenfalls von einem Mönch begonnen... die weiblichen und männlichen Opfer der Verfolgung waren zu 99 % keine Hexen, sondern man entledigte sich so eines unliebsamen Feindes, dem Erbonkel oder jemandes, dessen Land man wollte oder ähnliche Gründe ... da jedoch unter der Folter angegebene Menschen ebenfalls verurteilt wurden, sind damals ganze Dörfer ausgerottet worden ... im Unterschied zu kirchlichen Gerichten, die nämlich nicht unbedingt jeden Angegebenen sofort umbringen wollten, war dies bei den weltlichen Gerichten, die von Laien abgehalten wurden schon so ... übrigens endete die Zeit der ganz großen Hexenverfolgung mit Beginn des dreissigjährigen Krieges, weil die Leute dann wieder mit was anderem beschäftigt waren ...
eine ganz genaue Abhandlung darüber gabs nämlich grad letzthin in Arte beim Themenabend ...

Hexe-Ena

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17

Samstag, 30. März 2002, 12:36

@Mondanbeterin

Hey Mondanbeterin!!

Ich kenne die Wasserprobe nur so:
Die 'Hexe' wurde zum Teich oder See in dem Dorf/der Stadt geführt und dort vor dem ganzen Dorf(der ganzen Stadt) verhört konnte ihre Unschuld nicht festgestellt werden weihte (im religiösen Sinne)
der Priester des Dorfes den Tech/See und die 'Hexe'
wurde gefesselt hinein geworfen.Schwamm sie an der Oberfläche wollte das geweihte Wasser sie nicht annehmen und die 'Hexe' wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt.Ging die 'Hexe' jedoch unter war ihre Unschuld bewiesen und man versuchte sie hinaus zu fischen .Meist gelang dies aber nicht und so wurde gesagt das die 'Hexe einen gottesgefälligen Tod gestorben wäre und Gott ihre Seele zu sich genommen hätte.
Das wollte ich nur hinzufügen!!! :D

With Greeetzzz fom me-
Hexe-Ena!
:D Träume nicht dein Leben,lebe deinen Traum!!!! :D

Delvin

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18

Samstag, 30. März 2002, 15:08

wieso hexen verbrannt wurden? muss ich sagen ist es doch nichts anderes als was heute die medien,die politik und die gesalschaft mit anderen randgruppen macht.
Nur heute heißen sie halt taliban terroristen und palestineser.
Es geht und ging doch nie um hexen oder teufelsanbeter und geht es heute auch nicht.
Die geselschaft braucht halt feindbilder um über ihre eigenen probleme hinwegsehen zu können.
Wir denken mal an den 11 september ich kann mich noch gut erinnern wie innernpolitisch immer mehr unruhe aufkam...nach den medien zumindestens.
Plötzlich änderte sich der spass in terorkrieg und solidarität mit dem außland...
Stellt euch mal vor sie bekommen plötzlich den trichter alle frauen wrden die welt erobern wollen oder sonst nen schwachsinn...ich bete jeden tag dafür das ich nicht dem nächstem feindbild entspreche.
Dlevin

haramis

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19

Samstag, 30. März 2002, 17:45

Tja..

...und der "Spaß" mit der Teichprobe wurde unter Umständen bis zu drei Mal mit der gleichen Person gemacht...
Was mir noch zu denken gibt: um ein Ketzer sein, musste man sich von Gott und der Kirche abwenden, Hexen, Heiden usw. hatten sich aber nie zur Kirche und zu Gott bekannt! Bisschen unlogisch nich?!?

Hab früher in der Schule mal ein Referat über der Hexenverfolgung gehalten. Wenn ichs wiederfinde schreib noch n paar erschreckende Beispiele der Folterungs- und Vernehmungsmethoden auf.
Schatten und süßes Wasser! :]

Haramis

Neptun

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20

Sonntag, 29. Dezember 2002, 15:13

!!!!

Aber auch weil sie mehr konte als die KIRCHE. Wenn die kirche sagte der mann wird sterben und eine HEXE kamm und ihn heilte. wurde die macht der kirche in fagen gestelt. und die HEXEN muste den " hexentest " schaffen. Zb sie schmissen ihn ins wasser und wenn sie unter ging wahr sie eine HEXE und wenn sie hoch kamm wahr sie keine (oder anders rum).
Also starb sie so oder so!
Oft wurden frauen mit roten harr angeklagt!


Jann Dark Wahr ja auch keine hexe wurde aber als hexe beschuldigt und verbrant!


NEPTUN
Wo es etwas GUTES giebt, da giebt es auch immer etwas SCHLECHTES!

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